Schulbezogene Jugendbildung

Der Bildungsaspekt ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal in allen Arbeitsbereichen der Evangelischen Jugend Stuttgart. Dem wird in spezieller Weise Rechnung getragen in der schulbezogenen Jugendbildung, die als Bestandteil der Arbeit in den Distrikten und als eigenständiger Arbeitsbereich im Haus 44 (Stuttgart-Mitte) und im ZEBRA (Bad Cannstatt) konzeptionell verankert ist. Sie arbeitet nach folgendem Grundsatzziel:

         Die schulbezogene Jugendbildung in der Evangelischen Jugend Stuttgart verhilft Schülerinnen und Schülern über formale Bildungsinhalte hinaus zu einer ganzheitlichen Entwicklung ihrer Persönlichkeit, einer Stärkung ihrer sozialen Kompetenzen und individuellen Ressourcen der Lebensführung und motiviert sie zu gesellschaftlichem Engagement.
Sie bringt Schülerinnen und Schüler in einen Dialog mit Themen des Glaubens und vermittelt eine christliche Grundhaltung.

Informationen gibt es bei

Lesen Sie mehr zur Schulbezogenen Jugendbildung.

Starthilfetage

laufendes a24 Schüler/innen (14 Mädchen und 10 Jungs) aus der Klasse 9 der Schloss-Realschule nahmen im September 2010 am Starthilfeseminar der Evangelischen Jugend Stuttgart teil.

Das Besondere: Die Jugendlichen kamen ausschließlich von anderen Schulen, z.T. von Gymnasien, z.T. von anderen Realschulen, wiederholten die Klasse oder setzten diese in der neuen Schule fort. Es ging in dem Seminar also um einen guten Start in der neuen Schule / Klasse. Den Ergebnisbericht können Sie hier herunterladen. 

Wenn Schüler Senioren treffen...

SeniorenDie schulbezogene Jugendbildung ist für manche Gemeinde weit weg. Zu wenige Anknüpfungspunkte scheint es zwischen den Schulen und den Angeboten einer Kirchengemeinde zu geben.

Dass es auch anders geht, beweisen die Schülerinnen und Schüler der Förderschule Hasenbergschule seit einiger Zeit mit ihren Besuchen beim Seniorennachmittag der Paul-Gerhardt-Gemeinde. Zusammen mit der Jugendreferentin Dorrit Brandstetter und den jeweiligen Klassenlehrer/innen werden die Besuche vorbereitet. Dabei präsentierten sie mal ihre Schule oder die Ergebnisse des Kooperationsprojektes von Schule und evangelischer Jugendarbeit, mal bereiten sie Spiele oder Lieder vor. Vor allem aber zeigen sie sich selbst. Sie begeistern die Senioren mit ihrem Gesang, ihrem selbstbewussten Auftreten und ihrer Offenheit im anschließenden Gespräch, erhalten andererseits Hilfe, kluge Ratschläge oder Anerkennung.

Ein Zeitungsartikel der Stuttgarter Zeitung beschreibt einen solchen Begegnungsnachmittag.

Aktiv und talentiert im Leben – die Herausforderung annehmen

LandesstiftungDas „SATL-Projekt“ von Evangelischer Jugend Stuttgart und einer Förderschule geht in die letzte Runde. Mittlerweile ist die Zahl der beteiligten Jugendlichen auf knapp 40 angewachsen. Sie stellen sich der Herausforderung, „Selbständig-aktiv-talentiert im Leben“ zu sein. Das von der Landesstiftung Baden-Württemberg geförderte Projekt möchte Jugendlichen mit Lernbehinderungen und Entwicklungsverzögerungen helfen, Grundlagen für ein eigenständiges Leben zu entwickeln – die so tragfähig sind wie ein richtiger „Sattel“.

Die Ältesten der Gruppe haben vor drei Jahren begonnen und seitdem ein Hörspiel produziert, experimentelles Theater gezeigt, Kinder beim Basteln angeleitet und die nächste Projektgeneration eingeführt. Nebenbei absolvierten sie ein Spielleiter-Training, probierten Mitgestaltung im Team und Programmplanung aus, übten Alltagsorganisation und den Umgang mit Zeit und Geld. Biografieeinheiten halfen, sich über eigenes Potential bewusst zu werden und realistische Ziele für die weitere Lebensgestaltung zu stecken. Bei Exkursionen und Gruppenfahrten gab es manches Waldabenteuer zu bestehen und beim Auftritt beim Gemeindefest konnten alle sehen, was die Jugendlichen drauf haben – auch ihre Eltern, LehrerInnen und die ehrenamtlich Mitarbeitenden in Jugendwerk und Gemeinde. Der Schritt zur gemeinsamen Durchführung eines Kinderprogramms oder Spiel-Sportangebotes ist in greifbare Nähe gerückt.

Mit Projekten wie diesem überwindet evangelische Jugendarbeit herkömmliche Grenzen und trägt zur Bereicherung für alle Seiten bei – für die Jugendlichen und ihre Familien, für Schule, Jugendwerk und unsere Kirche.

Dorrit Brandstetter , Referentin für Schulbezogene Jugendbildung in der Evangelischen Jugend Stuttgart

 

Schickhardt-Gymnasium und Evangelische Jugend starten Projekt "Leinen los!"

leinenlosLehrer, Eltern und Schüler arbeiten für ein offenes Miteinander und eine stabile Klassengemeinschaft am Schickardt-Gymnasium. Die Evangelische Jugend unterstützt sie dabei mit erlebnispädagogischen Angeboten in allen Klassenstufen.

Gemeinsam wird so der Einstieg in die Schule erleichtert, der Alltag bewältigt und eine verlässliche Partnerschaft zwischen Schülern, Eltern und Lehrern erreicht. Wie? Gemeinsame Aktivitäten der Schüler in der Schule und der Freizeit stärken das Wir-Gefühl und vermitteln Erfolgserlebnisse.

Weitere Infos zum Arbeitsbereich Erlebnispädagogik.

 

News
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Selbstverständlich nachhaltig! Hier gibt es alle Infos zum Schwerpunktthema 2011/2012 weiter...
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Service
Tageslosung

vom 05.02.2012

Es wird geschehen zu der Zeit, dass das Reis aus der Wurzel Isais dasteht als Zeichen für die Völker. Nach ihm werden die Heiden fragen.
Jesaja 11,10

/Paulus schreibt:/ Wenn aber nun du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
Römer 11,17-18


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